17. Mai 2021 Aktuelles

Wasserstoff als Antriebs- und Betriebsmöglichkeit

Auf der virtuellen Jahresfachtagung der vfdb e.V. berichtet ZIEGLER über Aspekte der Nutzung von Wasserstoff als Energieträger für den Betrieb von Feuerwehrfahrzeugen.

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Die allgemeine Energiewende führt zu Evolutionen in nahezu allen Lebensbereichen. Insbesondere der Mobilitätssektor wird zunehmend von neuartigen Antriebskonzepten geprägt. Neben Fahrzeugen des Personen- und Gütertransports stehen auch Feuerwehrfahrzeuge im Fokus dieses Wandels. 

Bereits 2012 sammelte ZIEGLER mit der Vorstellung des ersten vollelektrisch angetriebenen Tunnelrettungsfahrzeugs MERKUR erste Erfahrungen im Bereich alternativer Antriebe
(vgl. https://www.feuerwehrmagazin.de/wissen/tunnel-retter-mit-e-motor-29261 ). An diese Erfahrungen knüpft ZIEGLER mit der Untersuchung des praktikablen alternativen Antriebs von Löschfahrzeugen an. 

Das erklärte und langfristige Ziel ist, eine verlässlich einsetzbare Technologie- und Strategielösung zu bieten, deren Perspektive ein Betrieb ohne lokale, schädliche Emissionen ist. Die Kernherausforderungen stellen die hohen Leistungsanforderungen, die Sicherstellung eines lang andauernden Betriebs und eine schnelle Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft dar. Darüber hinaus ist für jede technologische Lösung ein entsprechendes Sicherheitsniveau zu gewährleisten.

Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, setzt ZIEGLER auf eine pragmatische Vorgehensweise und beschäftigt sich schon frühzeitig mit Energieträgern, deren Potentiale hoch sind. Deren Einsatz scheint bei Feuerwehren jedoch noch in weiter Ferne zu liegen. Eine Lösung könnte Wasserstoff sein – ein entsprechender Trend zeichnet sich im Nutzfahrzeugbereich ab. Ein lokal vollständig emissionsfreier Betrieb, kurze Tankzeiten und die Deckung des Leistungsbedarfs scheinen damit in greifbare Nähe zu rücken.

ZIEGLER legt trotz innovativer Weitsicht Wert auf die Analyse der Herausforderungen einer derart neuen Technologie – in Bezug auf die Bedingungen eines Feuerwehreinsatzes – um dadurch richtige Antworten auf aufkommende Fragen liefern zu können. Der sicherheitstechnischen Betrachtung gilt dabei ein besonderes Augenmerk: ZIEGLER kooperiert dazu mit der Bergischen Universität Wuppertal. Das Projekt wird wissenschaftlich von Mitarbeitern des Lehrstuhls „Methoden der Sicherheitstechnik und Unfallforschung“ unter Leitung von Univ.-Prof. Dr.-Ing. Uli Barth begleitet. Der Lehrstuhl hat in einem Pilotprojekt bereits Vorerfahrungen mit elektrisch betriebenen Feuerwehr-Vorausfahrzeugen gesammelt und ist langjähriger Partner der Feuerwehr (vgl. www.msu.uni-wuppertal.de/de/aktuelles/wuppertaler-elektro-feuerwehrfahrzeug-wird-erwachsen.html )

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